Felix Baumgartner liebte ebenso leidenschaftlich, wie er aus der Stratosphäre in die Tiefe sprang, und er lebte für den Himmel. Seine langjährige Freundin Mihaela Schwartzenberg war eine weitere Verbindung, die ihm 2012 Halt gab, obwohl Millionen seinen rekordverdächtigen Red-Bull-Sprung verfolgten. Über zehn Jahre lang war die rumänische Fernsehmoderatorin sein Fels in der Brandung, seine Vertraute, seine Liebe und zuletzt seine größte Verbündete in seinen letzten Augenblicken.

Die Beziehung zwischen Baumgartner und Schwartzenberg war nie eine typische Promi-Liebe. Vielmehr war sie eine Partnerschaft, geprägt von tiefem Vertrauen, Respekt und gegenseitiger Bewunderung. Sie ist die sympathische und bodenständige Medienpersönlichkeit mit einer bemerkenswerten Karriere im rumänischen Fernsehen, er der Extremsportler, der Risiken liebt. Trotz ihrer offensichtlichen Unterschiede harmonieren die beiden Persönlichkeiten bemerkenswert gut.
Felix Baumgartner – Persönliche und berufliche Informationen
| Kategorie | Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Felix Baumgartner |
| Geboren | 20. April 1969, Salzburg, Österreich |
| Gestorben | 4. Juli 2025, Porto Sant’Elpidio, Italien |
| Beruf | Basejumper, Fallschirmspringer, Extremsportler |
| Bekannt durch | Stratosphärensprung mit Red Bull (2012) |
| Freundin | Mihaela Schwartzenberg (Radulescu) |
| Gemeinsam seit | Ca. 2012 |
| Kinder | Keine |
| Offizielle Website | www.felixbaumgartner.com |
Mihaela blieb mit beiden Beinen fest auf dem Boden, während Felix in der Luft neue Grenzen auslotete. Ständig besorgt und stolz zugleich, blickte sie unentwegt zum Himmel. Bei seinen öffentlichen Auftritten nannte er sie oft die „Liebe meines Lebens“ und „die Frau, die mich wirklich versteht“. Ihre Beziehung war geprägt von tiefer Hingabe und gegenseitiger Unterstützung. Besonders bemerkenswert war Mihaelas Beitrag zu seinen vielen waghalsigen Stunts; sie war nie bloße Zuschauerin, sondern vielmehr eine Quelle moralischer Unterstützung und emotionaler Stabilität.
Leider endete ihre gemeinsame Geschichte am 4. Juli 2025 abrupt. Baumgartner verunglückte bei einem Gleitschirmflug in Porto Sant’Elpidio tödlich. In den letzten Sekunden hielt Mihaela, die den Start selbst filmte, seine Hände und flehte ihn an zu kämpfen. In ihren späteren Social-Media-Posts spricht sie von einem „Kämpfer, der diesen einen Kampf verloren hat“. Ihre Worte sind bewegend, poetisch, eindringlich und erschreckend real.
„In einer Welt voller Träumer war er derjenige, der seine Träume wahr werden ließ“, erklärte sie. In ihrer Hommage wird er als „der konzentrierteste Erwachsene und zugleich das fröhlichste Kind“ bezeichnet. Ihre Worte berührten Millionen von Menschen, die von seiner Geschichte bewegt waren, sowie seine Freunde und Familie. Besonders bemerkenswert ist Mihaelas Fähigkeit, ihren persönlichen Kummer in eine öffentliche Geschichte zu verwandeln, die trotz ihres intensiven Schmerzes Kraft und Hoffnung ausstrahlt.
Die Geschichte von Felix und Mihaela erinnert an bekannte Paare, deren Bindung durch schwierige Lebensumstände entstanden ist. Man denke an Partnerschaften, die sowohl von außergewöhnlichen Abenteuern als auch von tiefer menschlicher Verbundenheit geprägt sind, wie die zwischen Amelia Earhart und George Putnam oder Jacques Cousteau und seiner Frau Simone. Diese Ähnlichkeiten werden durch Mihaelas Haltung angesichts des schrecklichen Verlustes deutlich.
Besonders ergreifend ist ihre Aussage: „Er starb bei dem, was er am meisten liebte – dem Fliegen.“ Diese Worte haben eine symbolische Schönheit und ein fast literarisches Gewicht. Sie verdeutlichen auch die enge Verbindung zwischen seinem Schicksal und seiner Leidenschaft. Dass sie seine Hand hielt, als er mit dem Rücken zum Himmel starb, ist eine Tragödie, die fast zu schön erscheint, um wahr zu sein.
Ihre Liebe berührte auch die Gesellschaft. Mihaela entwickelte sich zu einer Stimme der Inspiration und der Trauer. Sie sprach für alle, die einen Menschen verloren haben, der ein kompromissloses Leben geführt hat – nicht nur für sich selbst. Ihre bewegenden Facebook- und Instagram-Posts lösten weltweit Mitgefühl aus. Selbst diejenigen, die Baumgartner nie persönlich kennengelernt hatten, fühlten sich mitgerissen, als würden sie gleichzeitig Zeuge einer besonders ergreifenden Liebesgeschichte und Teil einer kollektiven Trauer.
Ihre Worte, voller Wertschätzung für Familie, Freunde und Helfer, zeugen von außergewöhnlicher emotionaler Klarheit. Mihaela ist bemerkenswert authentisch in einer Zeit, in der viele Prominente ihre Trauer für die Medien inszenieren. Sie konzentriert sich auf Felix, nicht auf den Mythos, sondern auf den Einzelnen, nicht auf sich selbst.
Obwohl Felix Baumgartner als Extremsportler Geschichte schrieb, ist es nun Mihaela Schwartzenberg, die sein Erbe in ihren Schriften fortführt. Sie erinnert sich an ihn nicht nur als Helden. Es zeichnet das Bild eines Mannes, der mehr war als nur ein Abenteuerlustiger. Er war ein tiefgründiger Mensch mit ausgeprägten Moralvorstellungen und einem Herzen, das so laut schlug wie sein Streben nach Höherem.
Der Verlust von Mihaela ist in gewisser Weise auch ein gesellschaftlicher Verlust. Felix verkörperte eine fast vergessene Eigenschaft: emotionale Sensibilität gepaart mit unerschütterlichem Mut. Trotz aller Publicity war ihre Beziehung ein Beispiel für eine Partnerschaft, die auf aufrichtiger Verbundenheit statt auf Glamour basierte.